12 Jahre Franz Krah

von Rudi Friedrich (Kommentare: 0)

Großprojekte gestemmt und Schulden abgebaut

Im Jahr des Amtsantritts von Franz Krah drückte noch eine Zinslast von ca. 430000 € auf den Stadthaushalt. Nach 12 Jahren verantwortungsvollen Haushaltens sind das nur noch knapp 29.000 €. Somit stehen alleine dadurch jährlich über 400.000 € mehr zur Verfügung als bei seinem Amtsantritt. Sicher unterstützt von positiven Rahmenbedingungen am Zinsmarkt, stellt Pocking sich verglichen mit seinen Nachbargemeinden sehr positiv dar. Trotz dieser positiven Schuldenentwicklung wurden mehrere Großprojekte zur selben Zeit umgesetzt.

Großprojekte verwirklicht

  • Die Renovierung der Stadthalle konnte ohne Neuverschuldung gestemmt werden.
  • Die Südeinfahrt (Viehhallengelände) gibt der Innenstadt vollkommen neue Möglichkeiten.
  • Lärmschutzmaßnahmen entlang der B12, rein aus städtischen Eigenmitteln ohne Zuschüsse realisiert, erhöhen die Wohnqualität.
  • Kindergärten wurden gebaut und saniert. Sie sind insgesamt auf einem Stand, der zeigt wie wichtig der Stadt und dem
    Bürgermeister der Nachwuchs ist.
  • Die Schulen in Pocking werden ebenfalls erweitert bzw. saniert und teils neu gebaut.
  • Energetische Maßnahmen wie der Einsatz von Biogas, moderner LED-Technik oder von Kraft-Wärmekopplung sparen neben vielen Tonnen CO2 auch hunderttausende Euro ein.
  • Das innerstädtische Umfeld um das Ärztehaus/ Berger Straße wurde neu gestaltet. Das zeigt die Unterstützung privater Initiativen durch die Stadt und den Bürgermeister.
  • Grundflächen und Immobilien rund um den Stadtplatz wurden erworben, um die Neugestaltung und Neuausrichtung der Innenstadt weiter voran zu treiben. Gut Ding will manchmal Weile haben, um dann sehr gut zu werden.

Zukunft ? - JA!

Demnächst wird das neue Stadtentwicklungskonzept (ISEK) öffentlich vorgestellt. Zum einen ist dies Voraussetzung für weitere Mittel der Städtebauförderung, zum anderen gibt es Anhaltspunkte für die mögliche Stadtentwicklung.
Das Konzept wird sowohl Basis sein für Diskussionen der Bürger und deren Beteiligung als auch für Ideen von Investoren.

Chance A94

Die A94 bei Pocking wird fertiggestellt. Pocking erhält dadurch eine äußerst wichtige Autobahnanbindung und liegt dann am Knotenpunkt von A94 und A3.Dies bringt zweiffellos vielerlei Anfragen nach gewerblichen Grundstücken mit sich und gibt der Stadt einen Schub nach vorne. Hier gilt es mit Bedacht vorzugehen und die für die Stadt geeignetsten Betriebe zu unterstützen. Es fehlt an qualifizierten Arbeitsplätzen in der Stadt - dies sollte ein Kriterium bei der Vergabe von gewerblichem Baugrund sein. Selbst bei Tempo 130 auf der A94 liegt Pocking dann nur noch eine Autostunde von München entfernt mitten im Bäderdreieck. Tages- und Wochenendausflügler wird es in Zukunft daher vermehrt in die Bäder und damit zu uns ins Rottal treiben.

Pocking muß sich aufstellen Einheimischen und Tagesgästen kulinarisch, gastronomisch und kulturell deutlich mehr zu bieten als es der Status Quo tut.Pocking muss Stadt werden, nicht nur auf dem Ortsschild ! Pocking muß so attraktiv werden, daß mindestens soviele Gäste nach Pocking kommen um zu essen, in der Kneipe zu ratschen, ins Kino zu gehen, zu lernen, sich zu bilden oder eine Veranstaltung zu besuchen, wie derzeit Pocking dafür verlassen.

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