Klimaschutz

von Rudi Friedrich (Kommentare: 0)

Klimaschutz in Pocking

Bereits 2011 hat die Stadt Pocking ein Klimaschutzkonzept erstellen lassen, das sich zunächst auf die Untersuchung von 26 stadteigenen Gebäuden bezog. 2012 wurde mit befristeten Fördermitteln eine Klimaschutzmanagerin eingestellt. Seither wurden zahlreiche Projekte umgesetzt.

Dabei legt(e) die Klimamanagerin besonderen Wert auf die Reduzierung des CO2-Ausstosses durch Erhöhung des Anteils an regenerativen Energien sowie auf eine Wertschöpfung in der Region (z.B. Hackschnitzel, Pellets). Zur Kostenminimierung wird darauf geachtet, dass die Projekte möglichst mit anstehenden Gebäudesanierungen zusammenfallen. Hier eine Übersicht der Maßnahmen: 

  • Umstellung von Bauhof und Feuerwehrhaus von Gas auf Hackschnitzel
  • Anschluss der „Alten Schule“ an Pellets-Fernwärme der Stadthalle
  • Anschluss der Mittelschule an Biogasfernwärme
  • Bauhofgebäude energetisch saniert
  • Einbau Hocheffizienter LED und Steuerungssysteme in der Mittelschule
  • Anschluss Kindergarten Schönburg an Hackschnitzelfernwärme
  • Energetische Sanierung der sog. „Tai Chi“-Halle
  • Generalsanierung Kindergarten St. Josef
  • LED-Beleuchtung im gesamten Rathaus
  • Hackschnitzelheizung für Kindergarten und Grundschule Hartkirchen
  • E-Ladestationen am Rathaus und am Bahnhof
  • Generalsanierung der Grundschulturnhalle Hartkirchen
  • Generalsanierung Kindergarten St. Georg
  • Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED

Weitere Maßnahmen, wie z.B. die Systemoptimierung an der Kläranlage Erben oder auch ein Blockheizkraft-werk für das Rathaus u.s.w., sollen folgen. Es versteht sich von selbst, dass die Klimamanagerin, über den Förderzeitraum hinaus, von der Stadt weiterbeschäftigt wurde.

Welche Auswirkungen die bisherigen Maßnahmen auf den Stromverbrauch bzw. den CO2-Ausstoß haben, lässt sich bislang nicht genau sagen, weil auch immer wieder neue Verbrauchsstellen hinzukommen, z.B. Aufzüge für barrierefreie Zugänge. Die CO2-Einsparung durch obige Maßnahmen dürfte aber mindestens 1.000.000 kg jährlich betragen.

Zurück

Einen Kommentar schreiben