PNP vom 3.2.2018

von Rudi Friedrich (Kommentare: 0)

Gefordert: Mehr Einsatz für die Innenstadt

Es soll sich wieder mehr rühren in der Pockinger Innenstadt. Wer will das nicht?

Die Frage die sich als erstes stellt, steht die Innenstadt wirklich in Konkurrenz zum Gewerbepark / Fachhandelszentrum an der Füssinger Strasse?
Hier kleinteilige Geschäfte und Ladenflächen mit zumeist weniger als 300m2 - dort großflächige Marktstandorte von 800 und mehr Quadratmetern - eine Umsiedlung ist schon deshalb unmöglich.
Was wäre , wenn es das Fachhandelszentrum nicht gäbe? Es gäbe noch weniger Kundenfrequenz in Pocking, da dann der gesamte Kundenstrom nach Passau, Schärding oder Ried abfließen würde.
Sich einen Teilstrom des durch die Märkte an der Füssinger Strasse generierten Kundenstroms zu sichern ist die Aufgabe der innerstädtischen Geschäfte.

Dabei immer nach der Stadt zu rufen ist einfach.
Die Stadt kann nur im Rahmen des Bebauungsplanes arbeiten und reagieren.
Pocking hat nunmal keinen historischen Stadtkern wie etwa Schärding. Stattdessen glänzen wir mit teils hohen Mieten, verschiedensten Öffnungszeiten und hässlichen, leerstehenden Gebäuden.
Dafür kann die Stadt nichts. Aber es tut sich was. Die Stadt arbeitet derzeit an einem Konzept, das ein strukturiertes Vorgehen in der Innenstadt bald ermöglichen wird.
Aber nochmal: Dafür ist dann die Privatwirtschaft verantwortlich - und die Konsumenten.
Die Stadt kann lediglich die Rahmenbedingungen schaffen.

Einen konstruktiver Vorschlag der Interessengemeinschaft sucht man vergeblich. Unterschriftensammlungen zu initiieren und dann namentlich nicht dazu zu stehen ist wenig hilfreich.
(Mittlerweile ist die Initiatorin bekannt).
Vorstandschaft und Stadträte der Unabhängigen Bürger stehen jederzeit bereit um mit der Interessengemeinschaft sich an einen Tisch zu setzen, sich Vorschläge anzuhören und gegebenenfalls auch im Stadtrat zu vertreten. Unser Aufruf an die führenden Köpfe der Interessengemeinschaft und alle an Kommunalpolitik Interessierten - reden wir miteinander und nicht übereinander.
Dies könnte auch zu Lösungen bei innenstadtrelevanten Dauerbrennern wie „Alte Post“ , Rottkaufhaus, ehemaliger CADI und Weißbierstüberl führen.

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